Alternative Erweiterungen

Mit Studienjahr 2010/11 treten als Erweiterung zu den Erweiterungscurricula EC die Alternativen Erweiterungen per Verordnung an der Universität Wien in Kraft.

Hinweis: Diese Verordnung betrifft alle Bachelorstudien an der Uni Wien. Bakkelaureatsstudien, Diplomstudien, Lehramtsstudien, Magisterstudien und Masterstudien sind nicht betroffen.

Die Alternativen Erweiterungen

Seit Oktober 2010 ist es nun möglich 15 der insgesamt 30 vorgeschriebenen  ECTS Punkte (Hungarologie, Fennistik) mit Alternativen Erweiterungen zu absolvieren, die aus allen in Österreich verfügbaren universitären Lehrveranstaltungen (Prüfungen) frei kombinierbar zusammengestellt werden können – vergleichbar mit den Wahlfächern bei den alten Diplomstudien.

Neben den 15 ECTS Punkten, die durch diese frei wählbaren Lehrveranstaltungen absolviert werden können ist weiterhin der Rest von 15 ECTS Punkten als ein fertiges EC Erweiterungscurriculum vorgeschrieben zu wählen. Es können NICHT alle 30 ECTS Punkte des EC durch freie kombinierbare Alternative Erweiterungen absolviert werden.

Selbstverständlich steht es Studierenden frei alle vorgeschriebenen 30 ECTS Punkte durch EC Erweiterungscurricula zu absolvieren – wahlweise in einem 30 ECTS Punkte umfassenden EC oder zu zwei ECs mit je 15 ECTS Punkten. (Die Summe von 30 ECTS Erweiterungscurriculum betreffen das Bachelorstudium Hungarologie und Fennistik. In anderen Bachelorstudien können abweichende Summen gelten)

Lehrveranstaltungen von Auslandssemester und Auslandsstudien

Lehrveranstaltungen anerkannter ausländischer Universitäten (Auslandssemester,…) können für die Alternativen Erweiterungen herangezogen werden. Die Anrechenbarkeit gegenüber anderen (vorgeschriebenen Pflicht-) Lehrveranstaltungen aus dem Bachelor-Curriculum bleibt wie gehabt möglich.

Sprachkurse, Sprachprüfungen, Sprachdiplome

Postsekundär erworbene Sprachkenntnisse (Zertifikate, Sprachprüfungen oder Sprachübungen anderer universitären Bildungseinrichtungen, keine “Volkshochschulkurse”!) können innerhalb der Alternativen Erweiterungen angerechnet werden.

Vorgehensweise

Die EC sind wie bisher gehabt im univis-System aufzunehmen bzw. einzutragen und die Lehrveranstaltungen entsprechend dem Curriculum zu absolvieren. Die alternativen Erweiterungen sind mithilfe der Zeugnisse, Prüfungsbescheide bzw. Leistungsnachweise durch die Studienprogrammleitung SPL – bei uns an der Abteilung Vizestudienprogrammleiter Prof. Riese – anzurechnen. Das Vorgehen entspricht der Anrechnung der Wahlfächer alter Diplomstudien. Dafür ist ein Formular mit allen anzurechnenden Leistungen auszufüllen, welches man im Sekretariat erhält. Mit diesem ausgefüllten Formular und allen Zeugnissen (in Original, bei anderen Sprachen als Deutsch, Englisch, Ungarisch, Estnisch oder Finnisch in entsprechender beglaubigter Übersetzung) in die Sprechstunde von Prof. Riese gehen und die Anrechnung durchführen. Zeitaufwand ca. eine Stunde.

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